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Aug 03
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Lähnende Geere Part II

Diese Warterei macht mich ganz hibbelig.

Ehapa hat sich bisher nicht gemeldet und ich frage mich die ganze Zeit, ist das ein gutes Zeichen? Oder doch ein schlechtes? Gutes, schlechtes, gutes, schlechtes!?

Das erste Drittel des Treatments ist übrigens fertig, na ja, fertig kann man nicht sagen, wahrscheinlich werde ich es noch 200 Mal umschreiben, aber die ersten Meilensteine sind gelegt. Seit ich damit angefangen habe, laufe ich debil grinsend in der Gegend rum und lasse mich dabei begaffen wie ein Affe im Zoo … eben wäre ich mit zwei vollbepackten Einkaufstaschen beinahe vor ein Auto gelaufen, weil mir ein Stück Dialog eingefallen ist, zwischen Marcello und Immy … Die Momente, in denen mir etwas einfällt, finden so gut wie nie an meinem Schreibtisch statt, fast ausschließlich wenn ich unterwegs bin, das ist manchmal etwas peinlich, weil ich dann wie aus heiterem Himmel anfange zu lachen oder mit weit aufgerissenem Mund/debil vor mich hin grinsend vor einen Laternenpfahl laufe, nicht, dass mir soetwas sonst nie passiert, aber in letzter Zeit eben ziemlich häufig.

Obwohl mein Gehirn gerade auf Hochtouren an der Geschichte arbeitet, habe ich trotzdem das Gefühl damit niemals fertig zu werden. Als ich das Buch gezeichnet habe, musste ich ja quasi nur von meinem derzeitigen Leben abschreiben, das war einfach. Ich fürchte, das viele Dinge, die ich jetzt mit in die Geschichte, das Treatment aufnehme, mehr oder weniger nur Kanonenfutter sind, Füllmaterial, völlig geschmacksneutral und ohne Biss. Bzw. weiß ich gerade nicht wie ich die vielen Fragmente, die ich im Kopf habe, zusammensetzen soll, zumal ich ja auch nicht unbegrenzt Platz habe in einem Treatment, das nicht länger als 25 Seiten sein soll …

Und natürlich frage ich mich auch, ob das Ganze überhaupt Sinn macht. Ich glaube doch nicht wirklich ernsthaft daran, dass Immy irgendwann verfilmt wird, oder? Auf der anderen Seite habe ich so lange die Füße still gehalten, dass es langsam an der Zeit wäre, an etwas wirklich völlig verrücktes zu glauben und alles dafür zu tun, dass es in Erfüllung geht.

Wo kämen wir denn hin, wenn wir vor unseren Träumen davon laufen würden?

Jedenfalls nicht ins Kino.

Letzten Freitag ist meine Tante gestorben. Als ich heute mit meiner Mutter telefoniert habe, sagte sie zu mir am Ende des Telefonats, ich solle jeden Tag so leben als sei er mein letzter. Ein ziemlich ausgelutschter Satz, aber aus dem Mund meiner Mutter, die mir ein Leben lang vorgehalten hat, völlig realitätsfremd zu sein und die ihr Leben so geführt hat, als gäbe es noch mindestens ein weiteres Dutzend, in denen sie etwas wieder gut machen könnte, bekommt er direkt eine völlig neue Bedeutung.

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Aug 01
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KARLA AND THE CITY

Die Welt ist winzig, zum Glück kann ich nur sagen! Denn über einen gemeinsamen Bekannten sind Karla, Immys erste Sprechstimme und ich uns endlich wieder über den Weg gelaufen, wenn auch zuerst einmal nur über den digitalen.

Birgit Karla Krause ist eine (Synchron)Sprecherin aus Düsseldorf, die sich vor ein paar Jahren spontan bereit erklärt hatte, Immy für den Soundtrack ihre Stimme zu leihen. Sie sprach damals einige Sätze aus der Geschichte, die ich zwischen den Tracks platziert hatte. Danach ist der Kontakt leider irgendwie abgebrochen, aber vor kurzem hat ihr ein Bekannter von uns eine Fährte zu meinem Blog gelegt, woraufhin sie mir eine wirklich schöne Mail geschrieben hat, über die ich mich heute sehr gefreut habe.

Und da wurde mir erst mal wieder bewusst, wie alt Immy schon ist. Als Karla Immy gesprochen hatte, war das Projekt fast schon ein Jahr alt. Und die Sprachaufnahmen sind jetzt bestimmt schon drei Jahre her. Karla schrieb mir unter anderem: ” Und dein imm(i)enser Arbeitseifer und deine Beharrlichkeit werden sich mit Bestimmtheit auszahlen.” Beharrlich und bestimmt, das sind zwei Adjektive, die ich nie mit mir selbst in Zusammenhang gebracht hätte. Dass ich schon so lange an Immy arbeite, überrascht mich manchmal selbst. Aber es wird einen Grund dafür geben, dass ich den Ausknopf nicht finde und immer weitermache. Ich glaube an dieses Buch, und das kann ich wirklich mit aller Bestimmtheit sagen, ohne einen Moment des Zweifels. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal so sehr an etwas geglaubt habe.

Also, liebe Karla, vielen Dank für deine wunderbaren, aufbauenden Worte heute! Und danke, dass du Immy damals mit deiner schönen Stimme Leben eingehaucht hast! Damit warst du offiziell Immys Geburtshelferin :-)

Karlas schöne Stimme könnt ihr übrigens hier hören:
http://www.birgit-karla-krause.de

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Jul 28
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MIMI AND THE CITY

Ich mach Musik an und mein Kater fängt augenblicklich an laut zu miauen. Soll mir das etwas sagen!?

Habe eben das Paket weggebracht. Allerdings nur zum Briefkasten. Letzte Leerung 19:00. Das dürfte hinhauen. Ehapa hat also morgen ein dickes Immypaket auf dem Tisch. Buch, Hörspiel und Aufkleber. Hoffentlich mögen sie es.

Als ich eben den Umschlag in den Briefkasten geworfen habe, hing ein Zettel an der Wand direkt darüber, auf dem stand “Hund entlaufen”. Genau so ein Zettel hängt in Immys Geschichte, als sie nachts einen Umweg nach Hause macht und an einem Elektroladen vorbei kommt.

Eigentlich glaube ich nicht an Schicksal. Aber manche Geschichten, die das Leben schreibt, sind einfach zu gut, um wahr zu sein.

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WENN DER UPS-MANN ZWEI MAL KLINGELT ...

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Hurra! Hurra! Die Musterbücher sind da! Außen schön knusprig, innen schwarz-weiß. Genau so wie ich es haben wollte. Na ja, gut, fast. Der s/w Druck ist etwas unglamourös ausgefallen, muss ich sagen, da ist also noch Luft nach oben, aber egal: es sind Musterbücher und dafür sehen sie absolut super aus!

Werde mich also gleich aufs Rad schwingen und zum Ehapaverlag radeln, um ihnen, wie versprochen, ein Musterbuch zu bringen. Und dann Däumchen drücken.

Übrigens hat mir die Druckerei zwei Bücher gratis dazu gelegt. Ist das nicht nett?

So, jetzt muss ich aber los! Bis später!

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Jul 27
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STUCK IN FRANKWORST

immytreatmentbuch

Ich sitz’ hier im Büro mit Bad Hair und einem Ventilator und verfolge ein Paket auf der Landkarte. Sieben Kilo schwer, Inhalt: 10 Immy Musterbücher. Stuck in Frankfurt. Da liegt es jetzt und zwar schon seit heute morgen. UPS hätte hätte es heute locker liefern können. Aber locker geliefert wird wohl nur für Premiumkunden. Frustrierend.

Weniger frustrierend ist, dass ich vor ein paar Tagen erfahren habe, dass vielleicht schon in ein paar Wochen etwas über Immy und mich in einer großen Tageszeitung erscheinen wird. Im August bekomme ich Besuch von einer Journalistin und darauf freue ich mich sehr (und sie sich glaub ich auch :-) und danach bin ich mal gespannt was passiert. Also, wenn das wirklich klappen sollte, dann … fress ich meinen Grafikstift und mach ein Foto davon und stell es ins Netz. Versprochen.

Ich sitz übrigens (wen wird es überraschen) immer noch am Treatment. Und siehe da, es klappt ganz gut! Habe mir ein Notizbuch angeschafft, das ich jetzt ständig mit mir herumtrage und sobald mir etwas einfällt, hol ich meinen Stift raus und schreib’s auf. Zum Beispiel am Wochenende, da haben Lobotommie und ich fast ausschließlich vor der Glotze gesessen und DVDs geguckt, da hab ich mir ziemlich viel aufgeschrieben. Um ehrlich zu sein, hab ich mir so viele Notizen gemacht, dass ich kaum noch zum Filmgucken gekommen bin.

Unter anderem haben wir König der Fischer von Terry Gilliam gesehen, einer meiner Lieblingsfilme, nein, eigentlich mein einziger Lieblingsfilm, also ungeschlagene Nummer eins. Es hat so einen Spaß gemacht, ihn sich wieder anzusehen, ich könnte ihn mir gleich noch mal angucken! Und noch mal! Und noch mal! Eine Szene hat mich besonders gerührt, die im Restaurant, vielleicht kennt ihr sie. Es gibt kaum eine Filmszene, die das Gefühl, das ich beim Zeichnen von Immy hatte, besser transportiert.

So, ich hoffe, dass die Musterbücher spätestens morgen da sind. Dann schwing ich mich auf mein hässliches Fahrrad (es ist wirklich hässllich, so hässlich, dass es kein Fahrradschloss braucht) und bringe es dem Ehapa Verlag persönlich. Die sind ja quasi fast bei mir um die Ecke.

Gleich kommt Alex zum Eiskaffee schlürfen. Ich geh mal nachgucken was die Eiswürfel machen.

Bis später!

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Jul 22
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IMMY (K)LEBT!

Nachdem der Postbote unsere Adresse drei Mal nacheinander nicht gefunden hat (kennt sich wahrscheinlich nicht so gut aus in Köln, gut, ich auch nicht, aber ich bin ja auch kein Postbote), landete heute ein kleines Paket in unserem Briefkasten (er hat sich wohl nicht getraut, das Paket persönlich zu überbringen) mit acht großen klebrigen … IMMYAUFKLEBERN!

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So, acht sind ja jetzt nicht so viel. Also was mach ich damit … einen an den Kölner Dom  kleben (Gott ist definitiv Depressotrinker), einen meiner Mama schenken, einen mir auf die Stirn kleben und den Rest an die Verlage verteilen, die in den nächsten Wochen Post von mir bekommen werden. Anfang nächster Woche sind die neuen Musterbücher da, dann werden wieder Pakete abgeleckt und Briefmarken verschickt. Igitt.

Bis dahin überlege ich mir wie man aus einer kurzen Geschichte eine lange Geschichte machen kann, um diese dann in Form einer kurzen Geschichte zu verkaufen. Die Rede ist natürlich vom Treatment … Ja, das wird eine harte Nuss, das kann ich euch sagen. Gestern abend saßen wir bei Opi im Garten und ich versuchte einen Witz zu erzählen … bzw. eine Szene aus Run Fatboy Run … oh Gott, das ist total in die Hose gegangen. Wenn ich mich beim Treatment genau so doof anstelle, na dann Prost Mahlzeit.

Aber Fatboy hat im Film auch nicht aufgegeben! Er hat “the Wall” kurz vor dem Ziel des London Marathons durchbrochen! Und was für einen Läufer “the Wall” ist, ist für mich der “Writer’s block” und wenn Faboy “the Wall” durchbrochen hat, dann … dann … ja, dann werde auch ich meinen “Writer’s block” durchbrechen! Genau!

Aber jetzt kleb ich erstmal eine Immy an den Kölner Dom.

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Jul 21
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FLAMMKUCHEN MIT FEIVEL UND FREDDIE

Feivel und Freddie haben sich heute zum Mittagessen mit uns getroffen. Das war (wieder einmal) sehr nett und auch sehr lecker (falls jemand Flammkuchen mag: In der Bar Tabac auf der Aachener Straße in Köln gibt ganz ausgezeichnete französische Küche).

Ich berichtete Freddie und Feivel von meinem größenwahnsinnigen Plan für Immy eine Drehbuchförderung zu beantragen und hätte mich vor Freude fast an meinem Flammkuchen mit Bohnen, Sardellen, Zwiebeln und Oliven verschluckt, als sie mir signalisierten, dass sie meinen größenwahnsinnigen Plan gar nicht so abwegig fanden. Sie boten sich sogar als Produzenten an (ein Produzent, der das Projekt begleitet ist Voraussetzung wenn man sich bei der Filmstiftung bewirbt).

Größenwahnsinnig an meinem Plan ist allerdings, dass ich noch nie in meinem Leben ein Treatment geschrieben habe, geschweige denn ein Drehbuch. Und mit einem Treatment müsste ich mich bewerben.

Allerdings habe ich auch vor ein paar Jahren als Junior Texterin nie gedacht, dass ich mal eine fast 100seitige Gebrauchsanleitung für eine ziemlich große Autoleasingplattform im Internet schreiben würde. Mein Chef übrigens auch nicht.

Außerdem wofür gibt es Fachliteratur und www.simplyscripts.com!

Habe bei meinen Recherchen übrigens das Originaltreatment von E.T. gefunden.

Bild 3 Kopie

Ja, das ist natürlich eine ziemlich hohe Messlatte. Aber sie kann ja nicht hoch genug sein. Ob ich sie erreiche, steht auf einem anderen Blatt. Aber es erst gar nicht zu versuchen … das wäre ja ziemlich doof.

Außerdem soll man ja immer auf seine Mama hören. Und die sagt auch immer, Kind, du bist irgendwie … so … so …, na, wie sagt man .. realitätsfremd!

Ich sag’s nur ungern, aber da hast du ausnahmsweise mal völlig recht, Mama.

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Jul 20
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EIN RUNDHERUM TOLLER FRANK

Eben habe ich gelesen, dass FrankMcCourt, der Autor von “Die Asche meiner Mutter” und “Ein rundherum tolles Land” im Alter von 78 Jahren an Hautkrebs verstorben ist.

Ich war nie ein großer Leser, was mich an Büchern interessiert hat, waren ihre Cover und ersten zehn Zeilen der Geschichte. Wenn mein Herz nach zehn Zeilen nicht schneller zu schlagen begann, habe ich das Buch nie gekauft.

Als ich 1996 Franks erstes Buch auf einem Stapel in der Bücherabteilung im Karstadt liegen sah (ich arbeitete zu der Zeit ganz in der Nähe in einem Teeladen und ging dort in der Mittagspause manchmal etwas essen) auf einem kleinen Tisch, gemeinsam mit vielen anderen Neuerscheinungen, zog es mich wie magisch in seinen Bann. Ich schlug es auf, las die ersten zehn Zeilen und kramte schon ab der fünften Zeile aufgeregt in meiner Hosentasche nach meinem Portemonaie, da mir ziemlich schnell klar wurde, dass ich dieses Buch unbedingt haben musste.

Ich habe “die Asche meiner Mutter” verschlungen. Nicht nur einmal. Es ist das erste Buch, dass ich mehrere Male gelesen habe, weil es mich im Kern so tief erschütterte und gleichzeitig so zum lachen gebracht hatte, dass ich es beinahe nachts unter mein Kopfkissen gelegt hätte … aus Angst, es könnte mir abhanden kommen. Das Buch war damals mein größter Schatz.

Allein für die Tatsache, dass er ein “ha hahah” ohne Vorwarnung mitten im Satz untergebracht hatte, liebte ich ihn und sein Buch.

Traurig, dass er jetzt tot ist. Aber schön, dass ich seine Bücher lesen durfte.

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Jul 18
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(FAST) ALLES ÜBER COMICS

Dafür, dass Immy ja streng genommen gar kein richtiges Comic ist, bahnt sie sich ihren Weg in die Comicszene eigentlich ganz geschmeidig!

Seit ein paar Tagen ist Der Traurigste Dokublog Der Welt in der Comicblogliste von Martin Boisen vertreten.

Bild 2

Darüber freue ich mich riesig.

Also, lieber Martin, vielen Dank für deine Unterstützung! Immy und ich fühlen uns sehr geehrt :-)

Außerdem habe ich heute die neuen Musterbücher bei der Online Druckerei meines Vertrauens (www.online-druck.biz) in Auftrag gegeben. Neues Cover, neuer Look, neues Glück! Und hoffentlich eine reibungslose Produktion und schnelle Lieferung, damit ich die Redakteure beim Ehapa Verlag nicht so lange auf die Folter spannen muss.

So, ich geh’ jetzt ins Bettchen.

Oh - und hier geht’s zu Martins rosa-rotem Blog http://martin-boisen.blog.de/

Viel Spaß beim Lesen.

Bis Morgen!

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Jul 17
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EHAPA RELOADED - SACHEN GIBT'S ...

Als ich heute Morgen noch ganz verschlafen den dicken Zeh in meine Mailbox hielt , um zu testen, wie der Tag heute wohl verlaufen wird, bekam ich eine Ladung kaltes Wasser ins Gesicht, die sich echt gewaschen hat.

Eine E-Mail vom EHAPA-Verlag! Aber Moment, die hatten doch vor zwei Tagen schon abgesagt!? Bzw. hatte mir Cindy geschrieben, dass der EHAPA nicht der richtige Verlag für IMMY ist … und jetzt diese Mail (Auszug):

ehapamail

Ich weiß gar nicht wie mir geschieht. Zuerst einmal muss ich mich echt bei Oliver bedanken für den Tipp mit dem Book Proposal (gute Idee!!), damit lag er wirklich gold richtig. Und daß mein erstes Book Proposal so gut ankommt, lässt mein Herzchen direkt doppelt so hoch springen.

Dass ausgerechnet die depressive Immy den Redakteuren bei Ehapa ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, ist wirklich eine wahrhaft wunderbare Nachricht. Von wegen die Geschichte sei zu traurig! :-)

Natürlich hat Ehapa auch geschrieben, dass Immy sehr speziell ist und es eine Herausforderung ist, sie im Verlagsprogramm richtig zu platzieren, aber sie denken zumindest darüber nach und beweisen damit, dass sie in der Lage sind über den Tellerrand zu schauen. Das macht mir Hoffnung, ehrlich. Ich wollte doch schon so oft die Klamotten einfach in die Ecke pfeffern und aufgeben, weil ich dachte, keiner versteht die Geschichte.

Aber da hatte ich mich wohl ganz offensichtlich geirrt. :-)

Was für ein toller Tag.

Danke, Ehapa, ihr habt Immy und mir heute auch ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Und was für eins.

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Jul 16
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PIREDDA AND THE CITY

Nachdem ich vom Droemer Knaur Verlag (“CD und Musterbuch hauen einen wirklich um …”), Kiepenheuer & Witsch (“Spitze!”), Rowohlt ( “… ein tolles Projekt, von der Idee über die Illustrierung bis hin zur Umsetzung der unterschiedlichen Verwertungsformen.”),
Egmont/Ehapa (“… ein wirklich tolles Projekt!”) und noch ein paar anderen Verlagen euphorische Absagen erhalten habe, trudelte gestern nun doch ganz unerwartet eine ähnlich begeistert klingende Mail vom Piredda Verlag in meiner Mailbox ein.

Doch diese E-Mail war anders.

Statt mir “Alles Gute, auch beruflisch …” oder “Viel Glück für die weitere Verlagssuche” zu wünschen (wie ich es bisher gewohnt war), schrieb dieser Verlag folgende aufmunternden Worte:

“… Dein Konzept hat mir sehr gut gefallen, nur weiß ich nicht, ob die Serie bei mir im Verlagsprogramm gut untergebracht ist. Trotzdem würde ich dich bitten, mir das Buch als pdf-Datei zuzuschicken. Danke.”

Das Buch hat er jetzt vorliegen. Ich bin mal gespannt auf die nächste Mail. :-)

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SHE'S A TRUE BIG CITY GIRL

Ein aufregender Tag. Heute morgen hat meine Katze sechs (!!) Babies zur Welt gebracht. Eines hübscher als das andere. Um sechs ging es los - bis um neun saß ich vor dem Wurfkarton und bewunderte kleine Katzenpfötchen,-Gesichtchen-und Öhrchen.

Kurz nach neun saß ich dann wieder vor meinem Rechner. Ich hatte eine Verabredung mit Robert, einem Freund von mir aus London, in Skype. Gestern habe ich Immy And The City ins Englische übersetzt und schickte es ihm, zum Lesen und Drübergucken. Robert hat sich riesig gefreut, da er die Entstehung von Immy schon seit Jahren mitverfolgt und es jetzt endlich einmal lesen konnte (er spricht ja kein Deutsch … außer “ja!” “schnell” und “Michael Schumakker”).

Und ich war gespannt auf sein Urteil, denn Robert ist ne harte Nuss.

“I love Immy … a fantastic character. She’s a true big city girl”, schrieb er mir. Er machte außerdem folgenden Vorschlag:

“i wanna be playing “I love NY in June” in corner of NYC Hotel cafe where she is supping depressos in future edition ;)”

Dazu muss man sagen Robert ist ein hervorragender Jazz Pianist und übt seit einiger Zeit fleißig zu singen :-) Robert als Piano Player in der Depresso Bar? Vielleicht könnte ich ein Duett mit ihm singen, so á la Hitchcock, der ist ja auch immer ganz kurz in seinen eigenen Geschichten aufgetaucht :-)

Robert, I’ll take you up on that! Better start practising!

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Jul 15
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“There’s a young cat on the West Coast who’s gonna eat you up” (charlie parker)

Für Ernie.

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Jul 14
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ONE DOOR CLOSES ... AND ANOTHER ONE CLOSES AS WELL ...

So, es kommt wieder ein bisschen Bewegung ins Spiel, auch wenn sich die Spielfiguren in die falsche Richtung bewegen …

Eben trudelte eine Absage vom Egmont Verlag ein.

Ich würde jetzt gerne etwas geistreiches, witziges und (mich selbst) aufmunterndes schreiben. Aber dazu fehlt mir heute der Kopf.

absage_egmont

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